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Untersuchungsprogramm

Verzeichnis aller Analysen bitte hier klicken.

Ärztliche Leitung

Dr. med. Petra Kappelhoff
Tel.: 0231 · 9572 - 232
kappelhofflabmed.de

Dr. med. Sabine Drache
Tel.: 0231 · 9572 - 300
drachelabmed.de

Leitung Analysebereich

Dipl. Biol. Patricia Bartsch
PCR der Infektionskrankheiten
Tel.: 0231 · 9572 - 259
bartschlabmed.de

Gerda Lochmann
Infektionsserologie I
Tel.: 0231 · 9572 - 106
lochmannlabmed.de

Susanne Strauß
Infektionsserologie II
Tel.: 0231 · 9572 - 165
strausslabmed.de

 

SE - Serologie

Die Autoantikörperdiagnostik und die Infektionsserologie bilden die beiden Kerndisziplinen des Fachbereichs Serologie. Basis unserer Arbeit in der Autoantikörperdiagnostik stellt nach wie vor die Immunfluoreszenz dar. Daneben haben sich in den letzten Jahren Enzymimmunoassays und Immunoblots für speziellere Fragestellungen in unserem Haus etabliert. Diese Methoden bieten vor allem in ihrer Kombination beste Voraussetzungen, um eine hohe Sensitivität und Spezifität beim Nachweis von Autoantikörpern zu erreichen. In der Regel nutzen wir zur Sicherung der Spezifität mehrere Schnittkombinationen (z.B. Primatenleber und menschliche Kulturzellen). Auch seltene Antigene werden in dem Medizinisches Versorgungszentrum Dortmund vorrätig gehalten, um die diagnostische Suche nach den betreffenden Autoantikörpern jederzeit aufnehmen zu können. So gewinnt beispielsweise der Nachweis von Antikörpern gegen verschiedene neuronale Antigene zunehmend an Bedeutung für die Abgrenzung von Polyneuropathien.

Auf der Spur von Antigen und Antikörper

Infektionsserologie

Die Infektionsserologie zeichnet sich durch ein sehr breites Spektrum zum Antikörpernachweis gegen Infektionserreger aus, von Adenoviren bis Zysticerkose. Häufig ergeben sich aus klinischen Gründen nach den ersten serologischen Befunden ergänzende Fragestellungen. Die Spezifität eines positiven Ergebnisses muss durch weitere Untersuchungen gesichert und der Bezug zur aktuellen Krankheitssituation geprüft werden. Ohne Zeitverzögerung lassen sich nachträgliche Anforderungen in unserem Labor sofort bearbeiten. Insbesondere sind molekularbiologische Methoden wie die PCR und die Nukleinsäure-Sequenzierung unentbehrlich geworden für die Lösung entscheidender diagnostischer Fragen der Infektiologie. Hierzu zählen vor allem die Bestimmung der Viruslast, der Toxingen-Nachweis oder die Resistenz gegenüber Medikamenten.

Für besondere Fragestellungen wurden eigene In-house-Tests entwickelt. Als Beispiele seien angeführt: YMDD-Mutanten des Hepatitis-B-Virus oder die Pneumocystis-carinii-Typisierungen, um nosokomiale Infektionen etwa bei Patienten mit hämatoonkologischen Erkrankungen auszuschließen.

Neuere Tendenzen

Zunehmende Bedeutung gewinnt die Resistenzbestimmung des HI-Virus. Vor allem bei steigender Viruslast stellt die genotypische Resistenztestung ein überaus taugliches Instrument zur Steuerung der Therapie dar. Sie wird in unserem Labor seit drei Jahren durchgeführt und umfasst die Sequenzierung des Protease- und des Reverse-Transkriptase-Gens. Diese Analysen sind sehr aufwändig und nehmen etwa eine Woche in Anspruch.