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Dr. med. Matthias Adamek
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Dr. med. Sabine Drache
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Dipl. Biol. Melanie Teller
Leitung Immunphänotypisierung
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Blut, der ganz besondere Saft.
Schon zu Goethes Zeiten wusste man die rote Körperflüssigkeit nicht nur zur Unterzeichnung von Teufelspakten, sondern auch für medizinische Untersuchungen zu schätzen. Dabei waren damals die Möglichkeiten der Analyse noch sehr beschränkt. Heute ist man in der Lage, die unterschiedlichsten pathologischen Symptome durch Blutanalyse zu klären. Das "kleine" und das "große" Blutbild zählen noch immer zu den meistangeforderten Screening-Untersuchungen, um etwa Infektionen, eine Anämie oder auch einen ersten Leukämieverdacht abzuklären.
Neben der klassischen lichtmikroskopischen Beurteilung gefärbter Ausstrichpräparate hat sich in unserem Haus vor allem die durchflusszytometrische Charakterisierung von Blutzellen mittels monoklonaler Antikörper zu einem wichtigen Bestandteil der hämatologischen Labordiagnostik entwickelt. Dabei finden Apparate wie der FACScan® und der FACScalibur® Verwendung. Seit über zehn Jahren wird in unserer Gemeinschaftspraxis mit Hilfe dieser Methode zum Beispiel die Immunphänotypisierung sowie immunologische Charakterisierung von Leukämien und Lymphomen durchgeführt.
Die derzeit eingesetzten Durchflusszytometer sind mit sechs Detektoren (Vorwärts- und Seitwärtsstreulicht, Grün-, Orange- sowie zwei Rotfluoreszenzen) und zwei Lasern zur Anregung bei 488 nm und 635 nm ausgestattet. Für die durchflusszytometrischen Analysen werden die Blutzellen mit bis zu vier unterschiedlichen Fluoreszenzfarbstoffkonjugierten monoklonalen Antikörpern pro Ansatzröhrchen inkubiert. Im Durchflusszytometer erfolgt anschließend mittels geeigneter Detektoren zum einen die Untersuchung auf Streulichteigenschaften der Zelle und zum anderen die Analyse der gebundenen Fluoreszenzfarbstoffe. Zum Beispiel können T-Zellen mit Hilfe Fluoreszenz-konjugierter Antikörper gegen CD3 eindeutig identifiziert werden.