Suche allgemein

Untersuchungsprogramm

Verzeichnis aller Analysen bitte hier klicken.

Ärztlicher Ansprechpartner

Dipl. Chem. Dr. med. Arnold Eberhard
Tel.: 0231 · 9572 - 310
eberhardlabmed.de

Dr. rer. nat. Dr. med. Heinz Sirowej
Tel.: 0231 · 9572 - 410
sirowejlabmed.de

Leitung Laborbereich

Birgit Romberg
Tel.: 0231 · 9572 - 222
romberglabmed.de

 

AL - Atopie-/ Allergiediagnostik

Vor allem der Frühling treibt vielen Menschen jedes Jahr aufs Neue Tränen in die Augen oder macht ihnen das Atmen schwer. Meistens liegt die Ursache dafür im körpereigenen Immunsystem, das mit der Heerschar der Pollen in der warmen Luft nicht zu Rande kommt.
Die Allergologie zählt in der breiten Bevölkerung aufgrund der immer größer werdenden Schar von Betroffenen sicherlich zu den bekannteren medizinischen Bereichen - und dies nicht nur im Frühjahr. Allergieauslösende Stoffe finden sich zu jeder Jahreszeit und in den unterschiedlichsten Substanzen.

Jede Jahreszeit hat ihre Reize

Das Medizinisches Versorgungszentrum Dortmund befasst sich zum Nachweis von Allergien mit In-vitro-Verfahren. Mit diesen können Befunde, die unmittelbar am Patienten erhoben wurden, überprüft und anamnestische Angaben gesichert werden. Die In-vitro-Diagnostik ersetzt aber keineswegs eine Anamnese oder eine Austestung an der Haut. In der Laboratoriumsdiagnostik spielt der Nachweis von Immunreaktionen vom Typ I die größte Rolle. Reaktionen des Typs I (Soforttyp) können in vitro mit Hilfe des EAST-Tests (Enzym-Allergen-Sorbenstest, früher RAST) erkannt werden. Die Zahl der Einzelallergen- Nachweismöglichkeiten mittels EAST (RAST) geht in die Hunderte. Neben EAST-Einzelanforderungen erlaubt das CLA-Panel (Cluster-Allergen-Panel) aufgrund der speziellen Zusammenstellung von 20 typischen Allergenen (z. B. Nahrungsmittel-, Atopie- oder Inhalations-Allergene) eine umfassende primäre Allergieabklärung. Mit diesen Basis-Tests besteht die Möglichkeit ca. 95% der an einer Atopie leidenden Patienten zu identifizieren.

Die Diagnostik von Typ III-Reaktionen erfolgt mit einem dem RAST ähnlichen, enzymimmunologischen Verfahren (IgG-Immunoassay). Allergen-spezifische IgG-Antikörper spielen als "blockierende" Antikörper eine Rolle. Sie werden mit dem IgG-RAST nachgewiesen. Ihre diagnostische Relevanz ist unstrittig bei der Typ III Alveoilitis, bei anderen Fragestellungen dürfte die Aussagekraft des IgG-RAST eher überschätzt werden.

Mit dem ECP (Eosinophiles Cationisches Protein) steht zudem ein Marker zur Aktivitätsbeurteilung der atopischen Dermatitis und des Asthma bronchiale zur Verfügung.