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Vor allem der Frühling treibt vielen Menschen jedes Jahr aufs Neue Tränen in die Augen oder macht ihnen das Atmen schwer. Meistens liegt die Ursache dafür im körpereigenen Immunsystem, das mit der Heerschar der Pollen in der warmen Luft nicht zu Rande kommt.
Die Allergologie zählt in der breiten Bevölkerung aufgrund der immer größer werdenden Schar von Betroffenen sicherlich zu den bekannteren medizinischen Bereichen - und dies nicht nur im Frühjahr. Allergieauslösende Stoffe finden sich zu jeder Jahreszeit und in den unterschiedlichsten Substanzen.
Das Medizinisches Versorgungszentrum Dortmund befasst sich zum Nachweis von Allergien mit In-vitro-Verfahren. Mit diesen können Befunde, die unmittelbar am Patienten erhoben wurden, überprüft und anamnestische Angaben gesichert werden. Die In-vitro-Diagnostik ersetzt aber keineswegs eine Anamnese oder eine Austestung an der Haut. In der Laboratoriumsdiagnostik spielt der Nachweis von Immunreaktionen vom Typ I die größte Rolle. Reaktionen des Typs I (Soforttyp) können in vitro mit Hilfe des EAST-Tests (Enzym-Allergen-Sorbenstest, früher RAST) erkannt werden. Die Zahl der Einzelallergen- Nachweismöglichkeiten mittels EAST (RAST) geht in die Hunderte. Neben EAST-Einzelanforderungen erlaubt das CLA-Panel (Cluster-Allergen-Panel) aufgrund der speziellen Zusammenstellung von 20 typischen Allergenen (z. B. Nahrungsmittel-, Atopie- oder Inhalations-Allergene) eine umfassende primäre Allergieabklärung. Mit diesen Basis-Tests besteht die Möglichkeit ca. 95% der an einer Atopie leidenden Patienten zu identifizieren.
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